Back to the 80s

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Neun – Wallaby-Baby, Snoqualmie Falls und Twedes Cafe

Bevor wir am nächsten Tag das Baumhausparadies verlassen, haben wir im Haupthaus Frühstück, wobei man mit allen Personen von den anderen Baumhäusern an einem Tisch sitzt. Es ist eine entspannte Atmosphäre, weil jeder erzählt, warum er da ist und wir von einer Mitarbeiterin ein bisschen etwas zu der Geschichte der Baumhäuser erfahren. Außerdem teilt sie uns mit, dass der Baumhauspark eine Auslastung von 97 % hat.
Zum Frühstück gibt es eine Auswahl an selbstgebackenem Quiche, Honig-Granola, Naturjoghurt und Bananenbrot und man kann sich an Getränken bedienen, die auf einer kleinen Theke angerichtet werden.

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Alle Personen, die in den anderen Häusern übernachten, sind gerade dabei, ihre Hochzeitstage zu feiern und es ist sehr lustig, einmal in der Reihe herum zu gehen und 45, 25 und 10 Jahre als Jahrestag zu hören,  während Stefan und ich mit unseren FAST fünf Jahren dasitzen. Aber hey! Wusstet ihr, dass fünf Jahre als „hölzerne Hochzeit“ zählen? Ist doch ganz cool, dass wir ausgerechnet dieses Jahr unsere hölzerne Baumhausnacht hatten…

Nachdem wir ein bisschen in der Souvenirabteilung gewütet haben (okay, ich gebe zu, dass ich vermutlich mehr Schaden angerichtet habe…), müssen wir die Baumhäuser verlassen. Ein Pärchen aus einem anderen Baumhaus kommt mit uns nachmittags zu einer Känguru- und Wallaby Ranch, aber da wir noch ein bisschen Zeit haben, beschließen wir, einen Ausflug nach Issaquah, die näheste Stadt zu machen.

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Sie ist nur 15 Minuten mit dem Auto entfernt und liegt im Tal neben dem bekanntesten Berg der Gegend: Mount Si. Der Berg wurde nach einem alten Mann benannt, der jahrelang auf einer Seite des Berges lebte und dort wohl der einzige Einwohner war. Nach seinem Tod fanden die Leute im Ort es am angebrachtesten, den Berg mit Mount Si zu betiteln, was sich bis heute gehalten hat. Issaquah liegt an diesem Tag ein wenig im Nebel, aber das macht nichts, wenn man die Straße hinunterschlendert, vorbei an erstaunlich kleinen Häusern, bunt dekorierten Laternen und kleinen Cafes. In der Mitte von Issaquah verlässt auch täglich ein historischer Zug die Stadt, der einige der bekannteren Punkte (wie die Snoqualmie Falls) in der Gegend abfährt. Wir hätten die Chance gerne ergriffen, allerdings war unsere Zeit etwas knapp und die Tickets sind nur zu bestimmten Uhrzeiten zu erwerben.

Die Känguru- und Wallaby Ranch liegt in der Nähe von Snoqualmie; einem Ort, der hauptsächlich für einen gigantischen Wasserfall und das Luxushotel auf der Bergklippe bekannt ist. Die Ranch ist ein wenig abgelegen, nicht so einfach zu finden und wir sind zum Glück noch auf die Minute pünktlich. Vor dem offiziellen „Tiere-Streicheln“ präsentiert der Besitzer uns in einem Vortrag einige Fakten über die Kängurus auf seiner Farm und wie sie aufwachsen (Video dazu auf seiner Website). Er zeigt uns dazu viele Bilder, die vom National Geographic Magazin auf seinem Gelände aufgenommen wurden und die die Entwicklung eines Babys im Beutel seiner Mutter zeigen. Man sieht den Beutel eines Kängurus übrigens nur dann, wenn eine Mutter ein Kind bekommt, ansonsten ist sie in der Lage den Beutel zu verstecken. Ein Känguru kann direkt nach dem ersten Baby, ein zweites bekommen. Sie „entwickeln“ dabei aber nur das Erste vollständig und bewahren das Zweite in ihrem Beutel auf, bis sie Nummer eins nach circa neun Monaten „vor den Beutel“ setzen. Kängurubabys kommen zudem ohne kognitive Fähigkeiten zur Welt, was sie ziemlich einzigartig macht. Die einzige Funktion in ihrem frühen Stadium ist es, zum Nippel der Mutter zu kommen, bis sie nach langer Zeit entwickelt genug sind, um sich von etwas anderem zu ernähren (meistens ist das dann Dreck und Gras (ist das wirklich eine Steigerung?!)). Der Vortrag ist interessant und lustig gestaltet und da es gerade ein Baby-Wallaby auf der Farm gibt, dürfen wir es im Anschluss einmal halten.

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Falls ihr euch jetzt fragt, was der Unterschied zwischen Känguru und Wallaby ist – ein Wallaby ist wesentlich kleiner und nicht ganz so flauschig, aber das tut ihrer Niedlichkeit keinen Abbruch. Abgesehen davon ist es ein verdammt cooles Erlebnis in ein Gehege mit mehreren Wallabys und Kängurus gelassen zu werden, die sich fast alle streicheln lassen und natürlich auf Futtersuche sind. Unser Führer hat ihnen allen außerdem ungewöhnliche Namen wie „Trouble“ und „Vanilla Bean“ gegeben. Er sorgt übrigens auch dafür, dass einige der Babys adoptiert werden (Preis für eine Adoption liegt zwischen 2000 und 4500 Dollar). Kängurus sind aber nicht darauf trainierbar stubenrein zu werden.

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Nach circa eineinhalb Stunden mit den „Roos“ fahren wir in guter Stimmung noch zu den Snoqualmie Falls, wo man neben dem Luxushotel „The Salish Lodge“ parken und die Aussichtspunkte abfahren kann. Dabei erfährt man auf den Schildern ringsum einiges über das Bewässerungssystem, die Indianer (Snoqualmie People), die in dieser Umgebung gelebt haben und über Bigfoot, der angeblich ebenfalls hier herumschleicht (in dem Souvenirshop hängen übrigens mehrere verschwommene und rot eingekreiste Aufnahmen von irgendetwas, das Bigfoot sein könnte…meiner Meinung nach könnten die Bilder auch einen Schwarzbären oder einen dicken, schwarz-angezogenen Mann darstellen, aber das wäre ja zu einfach…). Der Wasserfall rauscht jedenfalls in atemberaubenden Tempo 82 Meter den Berg hinunter und man hört ihn auch auf den Pfaden, die man in den Wald laufen kann… oder sollte ich eher „hinunterfallen“ sagen? Sie sind ganz schön steil und die Sache ist umso lustiger, wenn man unten feststellt, dass es keinen Rundweg gibt…yay!

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Wer noch Lust auf einen besonderen Besuch hat, sollte einen Abstecher ins „Twedes Cafe“ machen. Es ist einer der Hauptdrehorte der alten Serie „Twin Peaks“ (1990) und da gerade eine neue Staffel gedreht wird, gibt es Gerüchte, dass die Schauspieler in der Gegend unterwegs sind. Das Café ist äußerst amerikanisch mit rustikalen Holztischen, weiß-roten Vorhängen, roten Lederhockern und einer langen Theke, die einen etwas abgenutzten Eindruck macht. Darüber flackern Neonreklamen und dahinter wird Merchandise zur Serie verkauft. Die Preise sind trotz der Bekanntheit immer noch völlig okay und man geht garantiert nicht hungrig aus dem Laden – die Portionen reichen für den ganzen Tag.

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Am Abend checken Stefan und ich in das verrückteste Airbnb aller Zeiten ein…oder sollte ich sagen, dass wir in die 80er Jahre zurückkatapultiert werden? Die Einfahrt wird von Stormtrooperhelmen beleuchtet, beim Eintritt rennt uns eine begeistert miauende Katze an und unsere Badezimmertür wird von einem gigantischen Stormtrooper bewacht (dafür ist unser Bad selbst komplett pink gestrichen). Unser Bett hat eine Heizdecke und um uns herum leuchten Bilder von Xanadu, Vanity 6, Madonna und diverse andere entgegen. Auf  dem Nachttisch stehen Pac-Man Gameboys und es gibt Körbe mit Süßigkeiten aus den 80ern. Wenn man das Wohnzimmer betritt, wird man eventuell von kleinen, ferngesteuerten Starwarswesen aus Plastik angefahren, die die Katzen wahnsinnig machen und Kriegsmusik abspielen und die Küchenlampen bestehen ebenfalls aus Trooperhelmen. Geht man die Treppe hoch, steht alles voll mit dem Weißen Hai, Chucky der Mörderpuppe und Nightmare before Christmas. Es gibt auch einen riesigen Haikopf, der auf- und zuschnappen kann. Dazu gibt’s noch ein Zimmer zu Ehren von Twin Peaks, ein Zimmer voller Star Wars Figuren und das Zimmer unserer Gastgeber repräsentiert Disneyland mit verrückten Alice Im Wunderland Lampen und einem elektrischen Zug, der, vom Handy bedient, einmal oben an der Zimmerdecke entlangfahren kann. Ehrlich gesagt ist das definitiv einer der coolsten Orte, die ich jemals gesehen habe! Die Gastgeber sind super nett und wenn man abends aus seinem Bett 80er Filme wie „Adventures in babysitting“ (1987) oder „Clueless“ (1995) schaut, und außen Soundtrack Musik von „Halloween“ läuft, kann man sich kaum etwas Epischeres vorstellen.

 

Preise:
1) Eisenbahn Issaquah/Snoqualmie: 5$.
2) Känguru- und Wallaby-Ranch: 15$ pro Person, wenn mehrere Personen an der Tour teilnehmen. 30$ pro Person, wenn man nur zu zweit ist.

Tipps:
1) Tickets von der Bahn direkt an der Bahnstation besorgen: Die Bahn fährt jedes Jahr von Mai bis September. Sie fährt Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.
2) Vor der Känguru- und Wallabytour erst anrufen und anfragen, ob man an einer geplanten Tour teilnehmen kann. Meistens gibt es einen festen Termin am Tag um 14 Uhr, aber es wird um telefonische Reservierungen gebeten.
http://wallabyranch.org/
3) Website und Menü vom Twedes Café: http://www.twedescafe.com/. Wenn ihr klassisch nach der Serie vorgehen möchtet, solltet ihr den Cherry Pie essen!
3) Da das Airbnb wirklich einzigartig war, verlinke ich es euch hier: https://de.airbnb.com/rooms/20257388

 

 

Disconnect from the World

Disconnect from the World

Acht – Kennewick, The Yellow Church Café und TreeHouse Point

Einer meiner größten Wünsche für diese lange Reise war es, zum TreeHouse Point in Fall City in Washington zu fahren. Vielleicht ist einigen von euch die Serie Treehouse Masters von dem TV-Kanal DMAX bekannt, die seit vielen Jahren übertragen wird und aktuell in die 10. Staffel übergeht.
Treehouse Masters wird von Pete Nelson geleitet, der mit seiner Frau zusammen schon vor der Show eine Baumhaus-Ferienanlage eröffnete und diese weiterhin vermietet. In den ersten Staffeln konnte man sogar mitverfolgen, wie die heute-zu-mietenden Baumhäuser entstanden.

Da ich die Serie seit einer Ewigkeit verfolge (und wahrscheinlich die meisten ausgestrahlten Folgen mehrfach gesehen habe) war es für mich die ultimative Erfahrung in Amerika beim Baumhaus-Park vorbeizufahren. Man kann allerdings nur an bestimmten Tagen (einmal im Monat) Touren mitmachen, weshalb wir uns dazu entschieden haben, eine Nacht im Baumhaus zu übernachten und selbst durch den Park zu wandern. Die Baumhäuser sind oftmals komplett ausgebucht aufgrund von Hochzeiten und anderen Veranstaltungen; man kann aber hin und wieder auch eine Buchungslücke finden. Von Idaho zum Treehouse Point sind es etwas über acht Stunden und wir machen auf der Hälfte einen Stopp in Kennewick, einer der sogenannten „Three Cities“ am Snake und Columbia River.

IMG_0031Die Stadt ist sehr ruhig und gepflegt und wir übernachten in einem kleinen Airbnb mit zutraulichem Schnauzer-Hund und sehr netter Gastgeberin. In der Stadt gibt es einige Outletcenter und Foodcourts; da die Stadt direkt am Wasser liegt, kann man allerdings auch durch Parks und auf Inseln schlendern. Und wenn die Sonne untergeht, gibt es wohl keinen schöneren Ort, als eine der Bars mit Dachterrassen, von der aus man das Wasser und die Sonne sehen kann.
Wir fahren am nächsten Tag hoch Richtung Norden, die Strecke führt vorbei an Weinbergen und Weingütern, die auf großen Schildern entlang der Autobahn angeworben werden. In Ellensburg, einem kleinen Städtchen neben dem Highway, machen wir einen Mittagsessensstop im Yellow Church Café, das schon mehrfach für seine Menüs ausgezeichnet wurde.

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Wenn man auf der Reise auf der Suche nach etwas Besonderem ist, dann ist dieses Café und Restaurant sicher eine gute Wahl und liegt nicht zu weit weg von Sehenswürdigkeiten wie Spokane, Leavenworth und einigen Nationalparks. Das Essen hat mich überrascht; ich hatte noch nie in meinem Leben Pasta mit Limettensoße und getrockneten Tomaten, aber es ist definitiv empfehlenswert und die Ausstattung der ehemaligen Kirche, die zum Café umgebaut wurde, ist einen Blick wert!

Von Ellensburg aus fährt man ein gutes Stück in die Berge hinein, die einem gigantisch vorkommen, wenn sie rechts und links von unserem kleinen Chevrolet Cruze aufragen. Die Namen der Ortschaften und der Aussichtspunkte wechseln ins Indianische und man liest im Vorbeifahren Namen wie „Snoqualmie“, „Squammamish“ und „Issaquah“. Pete Nelsons Baumhauspark liegt auf dem Weg nach Fall City und ist eingenestelt in ein grünes Tal aus Bäumen, Flüssen und Moos. Es sieht aus, als wäre der Park in einem Disney-Märchenland gebaut worden, allerdings ohne Feen, Einhörner und Kobolde…obwohl die Baumhäuser durchaus für all diese Märchenwesen als Zuhause dienen könnten.

20180607_031714Stefan und ich werden beim Ankommen mit Zitronenkuchen begrüßt und durch das Haupthaus auf dem Grundstück geführt, das zugleich auch für das Frühstück am nächsten Tag dient. Die Haupthaus-Lodge ist eine Stil-Mischung aus einem englischen Cottage und einem amerikanischen Countryhaus mit langgezogenen Holzdielen, Lichterketten über dem Eingang und schwerfälligen Sesseln, in denen man versinken kann. An den Wänden hängen Bilder von der Gegend, dem Team und natürlich T-Shirts, die man von den Baumhausprofis erwerben kann. Im hinteren Teil des Gebäudes befindet sich eine Art Bibliothek mit Kamin, vor dem man gemütlich seinen Tee trinken und ein paar E-Mails schreiben kann – die Lodge ist auf dem Gelände nämlich der einzige Ort, an dem es Internet gibt, schließlich ist das Motto hier: „Connect with and disconnect from the world.“

IMG_0081Mit einem Übersichtsplan vom Gebäude in der Hand, machen wir uns schließlich auf den Weg zu unserem Baumhaus. Unsere Unterkunft für die Nacht heißt „Nest“ und man gelangt über Brücken, unter denen glasklares Wasser durchfließt, und schmale Kiespfade dorthin. Die Treppen werden abends beleuchtet und das „Nest“ empfängt uns mit heller Fensterfront, Schokoladenpralinen und dem Geruch nach Kiefernadeln.

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Groß ist es nicht, aber das würde wohl auch dem Namen und dem klassischen Baumhausstil widersprechen. Die Decken haben einen bunten Vogelaufdruck und man kann aus lindgrünen Sesseln auf das Wasser unterhalb des Baumhauses sehen. Eine Veranda zieht sich außen herum mit zwei Holzstühlen und einem kleinen Tisch. Da es eins der ersten Baumhäuser und auch das einzige mit einem Motto, ist, hat das Baumhaus noch kein Bad, ABER bevor hier empörtes Geschrei losgeht: Nur ein paar Schritte von dem Häuschen entfernt gibt es ein kleines, aber sehr schick und modern angelegtes SPA-Haus mit Regendusche und wunderschöner Holzvertäfelung.

IMG_0100Wenn man den Park weiter durchquert, sieht man alle sieben Baumhäuser der ehemaligen neun (zwei mussten aufgrund von dem Fluss am unteren Teil des Parks abgebaut werden). „Trillium“ ist dabei das Baumhaus mit der größten Glasfläche, „Temple of the blue moon“ ist das erstgebaute der Baumhäuser und „Bonibi“ (mit Hängebrücke) ist das Hochzeitsbaumhaus. Unter diesem fließt auch der Fluss entlang, an dem man ein Stück entlangwandern und die mit Moos überzogenen Äste bewundern kann. Es sieht so aus, als hätten die Bäume sich eingepackt, um sich vor Wind und Wetter zu schützen, aber das macht den Ort nur noch mystischer, als er ohnehin schon ist. Hin und wieder sieht man ein Eichhörnchen durch die Gegend rennen und auf einer großen Holzfläche mit Überdachung findet eine Hochzeitsfeier statt.

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IMG_0060Das Baumhaus aber schirmt einen von all dem ab und das Bett hat die bequemste Matratze aller Zeiten, aus der man beim Filme anschauen gar nicht mehr aufstehen will. Die einzigen Geräusche beim Augenschließen sind die Vögel in den Bäumen ringsum und das Wasser unterhalb des Hauses. Wenn irgendein Ort das Motto „disconnect from the world“ besser umsetzt, wäre ich sehr überrascht.

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Preise:
Nacht im Baumhaus: 300$ (abhängig von der jeweiligen Saison). Preis gilt für zwei Personen inklusive Frühstück.
Website: http://www.treehousepoint.com/
Die Serie „Baumhaus Profis“: https://www.dmax.de/programme/die-baumhaus-profis

Tipps:
Wenn ihr interessiert seid an einer Nacht im Baumhaus – man kann zu bestimmten Zeiten, die auf der Website festgehalten sind, im Voraus buchen. Oder ihr versucht es spontan und habt vielleicht noch Glück.
Ich verlinke euch hier als Tipp auch noch das „Yellow Church Café“: http://www.theyellowchurchcafe.com/.